Hier ist Leben in der Bude

Unsere Einrichtung besteht bereits seit 1974 und wurde vom Caritasverein St. Andreas gegründet.


Das offene Betreuungskonzept bedeutet für uns mehr, als nur Türen zu öffnen:

 

 

Durch Neugierde und die Lust neue Herausforderungen zu suchen und anzunehmen, haben wir nach einem langjährigen Weg, für uns das Prinzip der offenen Kindergartenarbeit gefunden. Das Fundament hierfür bildet das Team! - Voraussetzungen für eine funktionierende Teamarbeit ist der Zusammenhalt, die Kritikfähigkeit, der regelmäßige Austausch und der Freiraum für persönliche Fähigkeiten. Das Bild vom Kind, es in seiner Persönlichkeit zu stärken und zu unterstützen, beinhaltet den Blick und die Verantwortung für jedes einzelne Kind, es dort abzuholen wo es steht mit Hinblick auf individuelle Lebensbedingungen und Bedürfnisse. Das pädagogische Team versteht sich als unterstützende Begleiter, die den Rahmen schaffen, damit sich ihr Kind zu einer selbstbestimmten/selbstbewussten Persönlichkeit entwickeln kann. In unserer Einrichtung wird Partizipation (Mitwirkung/Mitbestimmung)gelebt. Dies bedeutet auch für die Kinder entwicklungsangemessene Verantwortung zu übernehmen und Rechte und Pflichten wahrzunehmen.                                                                       

 

 

Diesen Punkten werden wir in unserem Tagesablauf und der Projektarbeit gerecht. Von „Programmen“, wie Zahlenland etc. nehmen wir bewusst Abstand, da wir diese Inhalte in unserem Alltag und in den Projekten mit einbinden.  Der Tagesablauf soll in unserer Einrichtung nicht verschulischt, sondern durch die Kinder mitbestimmt werden.

 

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die religiöse Erziehung. Die Kinder erleben und gestalten mehrmals im Jahr mit dem pädagogischen Personal Gottesdienste im Jahresfestkreis. Auch religiöse Geschichten oder Themen gehören zu unserer Arbeit.

 

 

Kinderkonferenzen sind eine bewährte Methode, um gemeinsam mit den Kinder Entscheidungen zu treffen. Gerade zur Themenfindung von Projekten oder auch um Gruppenregeln festzulegen wenden wir sie gerne an. Die Kinder lernen hierbei ihre eigene Meinung zu äußern und übernehmen verbindlich Aufgaben. Außerdem wird die gesamte Gruppe und nicht nur einzelne miteinbezogen. So lernen bereits schon die Kleinsten für sich zu entscheiden.

 

 

In der Projektarbeit geht es darum, dass sich die Kinder für ein Thema entscheiden (z. B. Tiere, Experimente, Farben, Länder…) über die sie etwas lernen möchten. Nun gilt es die Bereiche mit Inhalten zu füllen, wobei sich die Kinder selbst Gedanken machen, was sie interessiert. Das pädagogische Personal steht den Kindern dabei als Berater zur Seite. Nachdem die Inhalte feststehen, geht es an die Planung des Ablaufs und Beschaffung nötiger Materialien. Auch dabei liegt die Hauptverantwortung bei den Kindern. Wer hat vielleicht Bücher oder kennt jemanden, den wir besuchen könnten… So entsteht für die Kinder ein lehrreicher Prozess, bei dem sie selbst die Hauptakteure sind und vieles mehr kennenlernen als das eigentliche Thema.

 

 


 

 

Grundsätzlich muss man sehen, dass das Kind „Akteur seiner Entwicklung“ ist und somit seine Entwicklungsarbeit größtenteils selbst leistet. Mit einer guten Begleitung und Unterstützung ist das Kind bestens gewappnet um den Anforderungen des Kindergartenalltags gewachsen zu sein.

 





Bei der Frage, was Kinder brauchen, sagen wir spontan:


Zeit.

 Schenkt man einem Kind nur ein bisschen seiner Zeit, damit es Liebe, Wärme und Geborgenheit spürt, baut sich Vertrauen auf. Das Kind kann sich also wohlfühlen.

Wir sind als Ansprechpartner für ihr Kind da, z. B. helfen wir, Probleme und Herausforderungen zu lösen oder geben Spielanregungen.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist, dass Kinder  Freiräume und Grenzen erleben, 

die sich von denen zu Hause unterscheiden. Freiräume sind wichtig - sie regen die Fantasie und Kreativität an.

Im Gegensatz zu Freiräumen stehen die Grenzen. Für viele Kinder ist es eine neue Erfahrung, wenn ihnen Grenzen und Regeln gesetzt werden, die durch die Gemeinschaft notwendig werden.

Kinder lernen sich in einem sozialen Gefüge zurechtzufinden.

Die Gemeinschaft mit anderen Kindern gibt ihnen: Sicherheit und Selbstvertrauen.

Sie merken, dass sie als Teil der Gemeinschaft wichtig sind und ernst genommen werden. Werte im Umgang mit anderen Menschen, wie 

Hilfsbereitschaft und Toleranz werden erlernt, gefestigt und umgesetzt.





Das pädagogische Konzept nach dem „Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan“

Der bayerische Bildungs- und Erziehungsplan besagt, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung hat und dieses nicht erst mit dem Schuleintritt wirksam wird, sondern bereits ab Geburt. Er zielt damit darauf ab, dass das Kind sich bestimmte Basiskompetenzen, um mit anderen Menschen interagieren zu können sowie mit den Gegebenheiten seiner Umwelt umgehen zu können, aneignet. Diese basalen (grundlegenden) Fähigkeiten entstammen verschiedenen theoretischen Ansätzen der Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie und sind unerlässlich in der Anbahnung, um ein mündiger erwachsener Mensch zu werden.  

Folgende Entwicklung von Basiskompetenzen sieht der bayrische Bildungs- und Erziehungsplan im Alter von 0-6 Jahren vor:

1.    Selbstwahrnehmung

2.    Motivationale Kompetenzen 

3.    Kognitive Kompetenzen 

4.    Physische Kompetenzen 

5.    Soziale Kompetenzen 

6.    Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz 

7.    Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme 

8.    Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe 

9.    Lernmethodische Kompetenz – Lernen, wie man lernt 

10.  Widerstandsfähigkeit (Resilienz)  


  

Und so sieht´s bei uns aus: